Sportverein Bondorf 1934 e.V.

„Dädet dia Faulenzer ons liaber beim Schaffa helfa!“

Diesen oder auch ähnliche Sprüche mussten sich die ersten Fußballer wohl das ein oder andere mal gefallen lasen, wenn sie mit ihren Fahrrädern an den auf dem Felde arbeiteten Bauern vorbeifuhren, um auf den Sportplatz am Wald „Bernloch“ ihrem neuen Hobby zu frönen. Denn Sport und insbesondere eben Fußball galten in dieser Zeit noch als anrüchig. Dennoch ließen sich einige Fußballbegeisterte es sich nicht nehmen, 1934 den Sportverein Bondorf 1934 e.V. zu gründen. 

Die Geschichte des SV Bondorf beginnt aber schon zwei Jahre vor der eigentlichen Gründung des Sportvereins. Im Jahre 1932 schlossen sich erstmals ein gutes Dutzend starker Männer zum Kraftsportverein Bondorf zusammen. Vor allem im Gewichtheben und Ringen waren die Sportarten, in denen sich die Männer maßen. Jedoch zwei Jahre nach der Gründung des Kraftsportvereins, musste dieser allerdings wieder aufgelöst werden. Der Sportbetrieb hatte inzwischen die gesamte Vereinskasse völlig aufgezehrt, so dass die Pflichtbeiträge an den Verband nicht mehr entrichtet werden konnten. Weit schlimmer wirkte sich jedoch die Einberufung zweier Mitglieder zum Wehrdienst aus, dies hatte zur Folge, dass nicht mehr alle Gewichtsklassen besetzt werden konnten.

1. Mannschaft 1934/35
Doch die Sportbegeisterten Männer waren nicht gewillt, von nun an der Passivität zu verfallen. So kam es, dass sich die Männer Gustav Bahlinger, Karl Bahlinger, Wilhelm Bahlinger (Vorstand), Wilhelm Bökle, Ernst Braun, Karl Maier, Adolf Mast, Erich Ruckhaberle (Kassierer und Schriftführer), Dr. Julius Ruckhaberle, Karl Ruf, Wilhelm Schwägler, Wilhelm Stocker, Heinrich Teufel, Gustav Widmaier und Wilhelm Widmaier 1934 entschlossen den Sportverein Bondorf 1934 e.V. zu gründen. Mit Wilhelm Bahlinger als Vorstand und Erich Ruckhaberle als Kassierer und Schriftführer waren dann auch schnell die ersten Funktionäre ausgemacht. 


Dank dieser Fußball- und Sportbegeisterten Männer kann der SV Bondorf auf eine über 80-jährige Vereinsgeschichte voller Stolz zurückblicken.

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